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28. August 2010 Stadtteilfest

BUNTE NORDSTADT – INTERNATIONALES STRASSENFEST

Samstag, den 28. August 2010, 12 – 16 Uhr

Viehofer Straße (Fußgängerzone)

Höhe “Oseberg”-Laden

– Getränke, Grill und Kuchentheke – selbstorganisiert zum Nachbarschaftspreis

– Sitz- und Plaudergelegenheiten

– antifaschistische Informationsstände und Literaturangebot

– Lieder, Gedichte und kulturelle Beiträge, u.a. mit

Bandbreite aus Duisburg (Polit-Hip-Hop)

Intifada (RAP aus Essen)

Sängerinnen und Sängern des Ruhrchors (antifaschistische und Arbeiterlieder, Essen und Umgebung)

René Dombrovski (Liedermacher aus Essen)
Peter Rolke (Liedermacher aus Dortmund)

– Spaß und Spiel für Kinder mit Glücksrad, Erbsen schlagen und Dosenwerfen

Wir laden alle Demokraten und Antifaschisten, insbesondere alle Anwohner der Viehofer Straße recht herzlich ein.

Bringen Sie Bekannte, Freunde und Nachbarn mit.

Wir bitten um Kuchenspenden und kulturelle Beiträge.

Setzten wir ein öffentliches und unübersehbares Signal:

Kein Fußbreit – und keinen Ladenmeter – für Faschisten !

Seit April 2009 existiert in der Viehofer Straße der Modeladen Oseberg, der die Nazi-Marke Thor Steinar exklusiv verbreitet. Das sind 18 Monate zuviel.

Die Modemarke Thor-Steinar wird vom Umfeld der Neonaziszene produziert und vertrieben, bedient sich völkischer Symbolik mit Bezug zum faschistischen Hitlerregime.

Mit dieser Modemarke transportieren Neofaschisten kriegs- und gewaltverherrlichende Botschaften. Zudem dient der Oseberg-Laden als Treffpunkt der Neonaziszene.

Antifaschistische Jugendliche, Schüler und Studenten, Anwohner aus der nördlichen Innenstadt, demokratische Organisationen und Bewegungen und einzelne Stadträte und Bezirksvertreter verschiedener Parteien haben seit Bestehen des Nazi-Ladens immer wieder ihren Protest zum Ausdruck gebracht

Doch Stadtrat, Oberbürgermeister, die Essener Marketing-Gesellschaft und die Kulturhauptstadt GmbH ignorieren bisher diese unerträgliche Existenz des Naziladens mitten in der nördlichen City. Dieser Laden darf nicht von den einflussreichen Essener Institutionen wie bisher stillschweigend geduldet werden.

Darauf will das Bündnis gegen Oseberg nachdrücklich hinweisen und weiter gegen den Oseberg protestieren, bis der Laden zu ist.

Deshalb wollen wir am Samstag, den 28. August, direkt vor dem Laden in der Fußgängerzone auf der Viehofer Straße ein buntes, internationales und antifaschistisches Straßenfest feiern.

19.5.2010: Treffen des Bündnis gegen Oseberg

19.05. Mittwoch, 19:10 Uhr
Treffen des Bündnis gegen Oseberg
Maxstraße 11, Anti-Rassismus-Telefon/ProAsyl

Demo der Antifa Essen am 10.4.2010: Front gegen rechtsextreme Mode

Zeitungsbericht (WAZ-Essen 7.4.2010):
WAZ 7.4.2010

DerWesten.de:
derwesten.de/staedte/essen/Demo-gegen-Oseberg-id2824321.html

Ein Jahr nach der Eröffnung der umstrittenen „Oseberg“-Filiale an der Viehofer Straße und nach dem Scheitern einer Räumungsklage sucht die Interessen- und Standortgemeinschaft (ISG) Nördliche Innenstadt neue Mittel gegen den Vertrieb der von der rechten Szene getragenen Marke „Thor Steinar“.

Die Antifa Essen ruft für Samstag zu einer weiteren Protestkundgebung auf.

„Wir haben von Anfang an gesagt: Unserem Viertel hilft dieser Laden nicht. Wenn der Rechtsweg dem Immobilienbesitzer keinen Erfolg gebracht hat, müssen wir beraten, was wir selbst tun können“, sagt Matthias Peiniger, Chef des Varietes GOP an der Rottstraße und Vorstandsmitglied der ISG.

Der Hausbesitzer hatte seinen Mieter mehrfach abgemahnt und hatte eine Räumungsklage gegen Oseberg angestrengt. Sie warfen dem Mieter arglistige Täuschung vor. Der Hinweis auf das in rechten Kreisen beliebte Modelabel „Thor Steinar“ sei ihnen erst wenige Minuten vor der Unterzeichnung des Mietvertrages handschriftlich untergeschoben worden.

Vor der 6. Zivilkammer des Landgerichtes hatte der Hausbesitzer allerdings eine Klatsche kassiert. Die Klage sei unbegründet, der Mietvertrag nicht anfechtbar, eine arglistige Täuschung liege nicht vor. Im Gegensatz zu einem anderen Fall, in dem das Oberlandesgericht Naumburg den Vermietern Recht gegeben hatte, habe Oseberg dem Hausbesitzer ausdrücklich die Marke „Thor Steinar“ benannt.

Zudem habe der Makler bereits einen Tag vor der Vertragsunterzeichnung gewusst, dass in dem Ladenlokal „Thor Steinar“-Mode verkauft werden solle. Selbst kurz vor der Vertragsunterzeichnung hätten die Vermieter per Internet Informationen über Marke und Diskussionen erhalten können. Damit behält Oseberg den bis ins Jahr 2014 laufenden Mietvertrag.

Am Samstag ab 14 Uhr will die Antifa Essen erneut gegen Oseberg demonstrieren. Antifa-Sprecher Tessa Kuijer: „Wenn Oseberg hier stillschweigend geduldet wird, wird auch das Auftreten Rechter im Stadtbild immer offener und dreister.“ Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz sollen die Demonstranten unter anderem über die Hindenburgstraße bis zur Ecke Viehofer-/Kreuzeskirchstraße ziehen.

12.4.2010: Treffen des Bündnis gegen Oseberg

12.04. Montag, 19:15 Uhr
Treffen des Bündnis gegen Oseberg
Maxstraße 11, Anti-Rassismus-Telefon/ProAsyl

Auf der Diskussionsveranstaltung am 21. Januar 2010
wurden ja viele interessante Ideen genannt:
( http://buendnisgegenoseberg.blogsport.de/2010/01/23/ein-treffen-mit-folgen-der-2112010 )

Derzeit bemühen wir uns die vielen guten Ideen zusammen zu führen.

24.2.2010: Bürgerversammlung Katernberg wegen Aktionen einer rassistischen Partei gegen Religionsfreiheit

Mittwoch, den 24. Februar 19 Uhr,
Gemeindehaus der ev. Kirche,
Katernberger Markt

Die Partei „Pro NRW“ will am 26. März vor der Moschee in Katernberg demonstrieren. Mit ihrer „Minarett-Verbotsforderung“ will sie unser friedliches Zusammenleben zerstören.

Wir sehen nicht ein, dass die Herkunft und Religion unserer Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen rassistisch mißbraucht wird. Wir wehren uns gegen diese menschenverachtende Propaganda!

Wir appellieren an die Verantwortlichen in Polizei und Verwaltung, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um diesen Aufmarsch zu verhindern.

Deshalb erklären wir: Fremdenhass ist bei uns unerwünscht!

Flugblatt: Download

Am Mittwoch, den 24. Februar 2010

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