Archiv für Januar 2010

4.2.2010: Treffen des Bündnis gegen Oseberg

Nächstes Treffen des Bündnis gegen Oseberg

Donnerstag, 4.Februar 19 Uhr, Maxstraße 11, Anti-Rassismus-Telefon/ProAsyl

Ein Treffen mit Folgen: der 21.1.2010


Podiumsteilnehmer: v.l.n.r.
Peter Valerius (CDU), Christiane Moos (CDU), Arturo Holuigue de La Vega (SPD), Moderator, Cornelia Swillus-Knöchel (LINKE) und nicht zuletzt der Vermieter des Ladenlokals …


Die Diskussionsveranstaltung „Wie weiter mit dem Nazi-Laden Oseberg?“ am Donnerstag, den 21. Januar 2010, um 19 Uhr in der Volkshochschule Essen war ein Treffen mit Folgen. Wir werden darüber, und über künftige Ereignisse, die sich daraus ergeben werden, noch berichten. Hier zunächst nur das Presse-Echo.

Ja auch die Presse hat davon Notiz genommen, und das Thema ist wieder auf der Tagesordnung, … auch auf der Tagesordnung im Rat der Stadt Essen: Das haben anwesende Politiker eines breiten Parteienspektrums zugesagt:

NRZ-Essen 23.10.2010

NRZ-Essen 23.10.2010

NRZ-Essen 23.10.2010

NRZ-Essen 23.10.2010

21. Januar 2010: Diskussion mit den Vermietern und Vertretern der Politik: Wie weiter mit dem Nazi-Laden Oseberg?

Wie weiter mit dem Nazi-Laden Oseberg?

Donnerstag, den 21. Januar 2010,
19 Uhr in der Volkshochschule Essen
VHS, Burgplatz, Hörsaal

Eingeladen zu diesem Treffen sind auch Vertreter der demokratischen Ratsparteien und die Vermieter der Geschäftsräume. Leider haben die Vermieter vor Gericht ihre Kündigung nicht durchsetzen können. Nun sind gemeinsame Aktivitäten aller gesellschaftlich relevanten Gruppen und Parteien der Stadt notwendig, um das rechte Bekleidungsgeschäft endlich zu schließen.

Einladung zur Diskussion am 21.1.2009

Bündnis gegen Oseberg 5. Januar 2010
www.buendnis-gegen-oseberg.de.vu
Einladung zur Veranstaltung
Donnerstag, 21. Januar 2010, 19 Uhr
Volkshochschule Essen (VHS)
Burgplatz, kleiner Hörsaal (neben der „Lern-Bar“)

Wir laden alle im Rat der Stadt Essen vertretenen demokratischen Parteien und Gruppen ein, gemeinsam mit den Vermietern, mit uns und den Anwohnern der Innenstadt zu besprechen, wie der Widerstand gegen den Nazi-Laden fortgesetzt werden kann.

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit April des vergangenen Jahres befindet sich in der Einkaufszone der Essener City in der Viehofer Straße der Modeladen „Oseberg“.

„Oseberg“ ist kein ausgefallener Laden, sondern ein getarnter Nazi-Vertrieb, der exklusiv die Marke Thor Steinar vertreibt. Thor Steinar ist als Mode-Label ein Erkennungszeichen der Neonazi-Szene, verwendet verfremdete Symbole der Hitler-Faschisten und nordischgermanischer Kulturen. Aus gutem Grund ist deshalb das Tragen der Marke Thor Steinar an zahlreichen Veranstaltungsorten, unter anderem auch in diversen Stadien der Fußball-Bundesligen und bei Rot-Weiß Essen, verboten. Zudem finden Neonazis bei Oseberg eine Anlaufstelle und organisieren Aktivitäten um dieses Geschäft herum wie mit einem Aufruf zu einem „Flash-Mob“ anlässlich des Todestages des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß.

Das „Bündnis gegen Oseberg“ ist hervorgegangen aus der Protestbewegung gegen diesen Laden und dem gemeinsamen Bestreben, alles zu tun, damit dieser Laden endlich geschlossen wird. Es hat sich bislang an der Aufklärungsarbeit über das Geschäft beteiligt wie an verschiedenen Protestaktivitäten.

Als Demokraten halten wir es für unerträglich, dass ausgerechnet im Kulturhauptstadtjahr 2010, in dem Essen ein internationales, weltweites Publikum empfangen wird, in dem unsere Region sich als weltoffen und durch Migration geprägt darstellen wird, ein solches Symbol faschistischer Propaganda inmitten der City besteht.

Leider sind bisher alle Bemühungen der Vermieter, der Gebrüder Papa, auch mit
gerichtlichen Schritten die Kündigung des Ladens zu erwirken, gescheitert.

Umso mehr hoffen sie auf gesellschaftlich relevante Kräfte unserer Stadt, vor allem auf die demokratischen Parteien, die deutlich machen, dass sie diesen Laden in unserer Stadt nicht dulden werden.

Wir erhoffen und erwarten eine spannende und ergebnisreiche Diskussion und
laden Sie herzlich dazu ein!
V.i.S.d.P.: Patrick Köbele, c/o Maxstraße 11, 45127 Essen